Jack Daniel‘s Tennesse Fire – Wird 2015 das Jahr des Zimt-Whiskys?

In 2015 wird sich Jack Daniel‘s darum bemühen den Trend am Leben zu halten, den man vor einigen Jahren begann: Den der Flavoured Whisky.

Whisky-Puristen werden die Nase rümpfen. Geht es sonst bei Neuerscheinungen auf dem Whisky-Markt um einen Single Cask, ein neues Traditions-Produkt oder um einen besonders alten Tropfen einer schottischen Destilliere, der jetzt erst auf den Markt kommt, hat Jack Daniel’s vor einigen Jahren mit einem „Honig-Whisky“ für Furore gesorgt. Damit lenkte man den internationalen Markt in eine andere Richtung, die vor allem jüngere Kunden im Visier hatte.

Jack Daniel’s setzt ganz auf knallige Aromen

2015 könnte das Jahr werden, in dem ein neuer Trend etabliert wird. Denn Jack Daniel‘s hat mit dem Jack Daniel‘s Tennesse Fire eine Art Zimt-Whisky in der Entwicklung.

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Damit plant der Konzern in den USA einen Angriff auf den Platzhirschen Sazerac’s Fireball Whisky, der diese Nische bisher in den Vereinigten Staaten abdeckt, damit aber keinen weltweiten Trend starten konnte.

Aus Sicht der Whisky-Konzerne waren die Honig-Liköre ein echter Glücksgriff. Denn mit ihnen gelang es Jim Beam und Jack Daniel‘s nicht nur, den schon etablierten Whisky-Trinkern und Kennern ihrer Marke eine neue Geschmacks-Nuance anzubieten, sondern man konnte eine neue „Käufer“-Schicht erschließen: das in den 90er Jahren geborene Party-Volk.

Zielgruppe sind die Twenty-Somethings

Denen gilt die Aufmerksamkeit von Jack Daniels wie die von Jim Beam, sind die jetzigen hippen Party-People die Leistungsträger und damit auch bevorzugten Kunden für die edlen Tropfen von morgen. Doch sind die Twenty-Somethings eher von Tequila oder anderen Party-Drinks begeistert. Ein purer Whisky, auch wenn er milde ist, scheint so gar nicht dem Trend und ihrem Lebensstil zu entsprechen. Auch der Mix mit Cola ist nun nicht gerade der neueste Schrei. Da musste es schon etwas mehr knallen.

Auftritt der Flavoured Whisky: Ein Honig-Whisky, ein Whisky mit Schwarzkirsch-Aroma (der Jim Beam Red Stag) oder sogar ein Ahorn-Whisky waren in den vergangenen Jahren ungeheuer attraktiv. Es war sozusagen ein „Alco-Pop“ für Erwachsenen, der mit Soft-Drinks oder anderen Erfrischungsgetränk ein ganz eigenes Aroma entfaltete, dabei relativ günstig blieb, einen „Geschmacks-Kick“ bot und durchaus das Zeug zu einem weltweiten Trend-Drink hatte.

Gerade der Jack Daniel’s Tennessee Honey war nicht nur im US-Markt ein Hit, sondern löste einen weltweiten Trend aus. Das fast identische Produkt von Jim Beam, der Jim Beam Honey, wurde von spektakulären Werbespots mit internationalen Stars wie Mila Kunis begleitet.

Jack Daniel’s setzte auf eine Metaller-Biene mit Orientierungsschwierigkeiten.

Jack Daniel’s Tennesse Fire – der Whisky für alle, die keinen Whisky mögen

In 2015 will Jack Daniel‘s den Trend fortsetzen und das mit einer anderen, ungewöhnlichen Geschmackskomponente: Jedermanns und Jerry Seinfelds Lieblings-Gewürz „Zimt.“ Einen Namen hat man dafür auch schon gefunden: Jack Daniel’s Tennesse Fire, als Farbe hat man sich für ein brennendes Rot entschieden.

Dazu plant Jack Daniel‘s in 2015 einen Marktforschungstest. Man hält sozusagen eine Zehe ins Wasser, hat dafür neben dem Heimatstaat Tennessee auch noch Oregon und Pennsylvania ausgewählt.

Erste Tester sprechen von einem feurigen Ritt mit Vanille- und Zimtaromen. Süß und scharf sind die vorherrschenden Geschmacksempfindungen mit einem insgesamt knalligem Aroma. Die Whisky-Komponente, berichten Tester, sei unter dem ganzen Geschmacksfeuerwerk nur noch schwach auszumachen. So sehr dominieren die Knall-Effekte des Zimts.

Man darf also gespannt sein, ob der Jack Daniel’s Tennesse Fire sich in den USA als neuer Trend-Drink etabliert. Sollte das der Fall sein, dürfte er auch im Rest der Welt für Furore sorgen.

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Quelle: http://www.drinkspirits.com/whiskey/review-jack-daniels-tennessee-fire/

 

 

1 Kommentar zu Jack Daniel‘s Tennesse Fire – Wird 2015 das Jahr des Zimt-Whiskys?

  1. Ich bin generell kein Zimt-Liebhaber, eben wegen der Schärfe. Dann doch lieber mit Honig, das geht runter wie Öl 😉

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