Wie trinkt man im Sommer 2015? 7 Cocktails- und Spirituosen-Trends

2014 war das Jahr des Gins in deutschen Bars und Kneipen. Was tut sich in 2015 auf dem Spirituosen-Markt? Sind neue weltweite Trends in Sicht? Worauf sollten sich Spirituosen-Freunde in 2015 einstellen?

Mit Barkeepern ist das so eine Sache: Fragt man acht nach einer Meinung, erhält man zwölf Antworten und alle klingen einigermaßen plausibel. In Deutschland hat sich etwa der Stern von einem Fachmann beraten lassen, wie die Drink-Trends in Deutschland aussehen, jetzt wo der Sommer vor der Tür steht und die Bars locken.

3 Bar-Trends in Deutschland: Gin, Whikesy, Rum

Gin trinkt man mit Basilikum

Der Fachmann sieht den Gin Basil Smash weit vorne, einen erfrischenden Cocktail mit Gras-Note aus einem guten Gin (wie dem Monkey 47 aus dem Schwarzwald), 10 Blättern Basilikum, einem Spritzer Zitronensaft und etwas Zuckersirup.

Whiskey als Shot

Shots, hierzulande als „Kurze“ bekannt, sollen wieder im Kommen sein, vor allem Whiskey-Shots liegen im Trend. Nichts wird gemischt, kein Eis beigegeben: Pur wird der gute Tropfen genossen.

Und der Rum mag’s besonders fruchtig

Neben den spartanischen Shots sollen üppige Coladas im Kommen sein. Das sind fruchtige Cocktails mit einem tropischen Hauptbestandteil wie Banane, Ananas oder Kokos und dazu ordentlich Rum. Wir könnten Ihnen hier den Don Papa Rum empfehlen.

4 internationale Bar-Trends

International läuft es etwas mutiger und kultiger als hierzulande ab.

Bitter ist das neue süß

So schwören Teilnehmer einer Barkeeper-Konferenz im texanischen San Antonio auf „Bitter als das neue süß.“ In den letzten Jahren seien etwa mit Appletinis süße Mode-Getränke en vogue gewesen. Das sollte sich in diesem Jahr ändern. Es wird wieder mehr mit bitteren Spirituosen gearbeitet, wie mit dem Campari. Sogar fruchtige Cocktails kämen mit einem Schuss noch besser zur Entfaltung und könnten so geschmacklich glänzen und erblühen, heißt es.

Vodka ist out, weißer Whiskey in

In Texas steht man auf „weißen Whiskey“, der mag für so manchen Whiskey-Kenner ein Gräuel sein: Er hat das Innere eines Fasses nie gesehen. Weißer Whiseky hat Ähnlichkeiten mit „Moonshine“, dem berühmten Schwarzgebrannten aus dem Süden der USA.

In seiner Geschmacksfarbe ähnelt er dem Vodka, ist genauso „smooth“ wie der, hat aber ein klares Eigenaroma. White Whiskey findet sich etwa in Martinis wieder.

Noch heißer schwärmt man in diesem Teil der USA nur noch von dem Agaven-Schnaps Mezcal.

Die Küche kommt in die Bars

Ein Zeichen der Zeit macht vor den Bars nicht halt. Die kulinarischen Einflüsse werden größer, vor allem die Molekular-Küche mit ihren alchemistischen Gerätschaften und Methoden hat es so manchem Barkeeper angetan. Da werden schon mal Gins mit Gewürzen gekreuzt, dem Rum wird braune Butter beigemengt oder es finden sich Gels und Schäume in den Drinks.

Sicher nicht der Traum eines Puristen, aber ein internationaler Trend.

Whiskey auf dem Vormarsch

Für 2015 sehen Experten die endgültige Ankunft des Whiskeys im Main-Stream voraus. Hier haben die großen US-Firmen wie Jim Beam oder Jack Daniels in den letzten Jahren daran gearbeitet, mit Infused Whiskeys wie dem Jim Beam Honey oder dem Jack Daniels Tennessee Honey jüngere Käufer-Schichten zu erschließen. Wenn die dem Party-Alter entwachsen sind, könnten sie auf den Geschmack gekommen sein und sich auch einen Whiskey ohne Süßmittel gönnen, glaubt man.

Quellen:
http://www.pastemagazine.com/blogs/lists/2015/01/the-future-of-cocktails-8-booze-trends-to-watch-for-in-2015.html
http://www.stern.de/genuss/trinken/bar-trends-2015-diese-5-drinks-sind-in-diesem-jahr-angesagt-2179541.html

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*