Very british und voll im Trend: Die Gin and Tonic Tasting Party

Die letzten Jahre standen klar im Zeichen einer Renaissance des Gins und seine besten Kumpels, des Tonic Waters. Die beiden bilden ein so elegantes, wie vielseitiges dynamisches Duo und sind der Star auf jeder Party. Eine „Gin and Tonic“-Tasting-Party kann als idealer Anlass dienen, sich mal fein zu machen, Freunde und Bekannte einzuladen und einen Abend very british zu beginnen.

Schritt 1: Die Einladung

Zu einer Gin and Tonic-Party darf man ein wenig eleganter einladen. Da sollte man vielleicht auf die E-Mail verzichten und zu Briefpapier greifen. Die Einladung zu einer abendlichen Cocktailstunde mit britischem Flair, lässt sich postalisch stilsicher übermitteln. Vielleicht kann man ironisch-freundlich andeuten, dass eine etwas gehobenere Garderobe erwünscht ist, es muss ja nicht der gleich der steife Konfirmationsanzug sein.

Wichtig: Stellen Sie auf der Einladung klar, dass die Gäste nicht mit dem Auto kommen, sondern für einen Fahr-Service sorgen sollten.

Schritt 2: Das Ambiente

Das Ambiente zu einer Gin-and-Tonic-Tasting-Party sollte aufgeräumt, klar und dezent sein. Hier muss es nicht flippig-knallig zugehen wie bei einem Tequila-Tasting, sondern eine leicht-britische Eleganz und ein gewisses Understatement sind angebracht.

Schritt 3: Die Snacks

Es ist angeraten, zwischen den Gin-and-Tonic-Runden etwas zu essen. Knabberzeug wie Schälchen mit Nüssen, Chips, Grissinis oder Salzstange sind ideal. Auch eine Käseplatte wird die Gäste freuen. Eine Schale mit Weintrauben ist zeitgemäß. Wer das Britische betonen möchte, reicht Gurkensandwiches.

Schritt 4: Das Zubehör

Davon, wie viele Gin and Tonic Sie an einem Abend probieren möchte und wie feucht-fröhlich es zugehen soll, sollten Sie die Größe der Gläser abhängig machen. Bei „nur“ sechs Kombinationen können es ruhig etwas größere sein, bei zehn oder zwölf Mixturen sollten Sie mit der Größe etwas runtergehen.

Als Utensilien eignen sich Cocktail-Rührlöffel und vielleicht dünne Limettenscheiben. Die lassen sich in Spiral-Form drehen für einen besonderen Effekt. Den Gin und das Tonic können Sie in einer Wanne mit Eiswürfeln kühlen und so bereitstellen, hier tut es aber auch ein Kühlschrank.

Schritt 5: Der Star des Abends

Als Star des Abends dienen natürlich die Gins. Hier können Sie eine Auswahl von vielleicht vier bis sechs verschiedenen Sorten wagen.

Zu empfehlen sind zwei „typische Klassiker“ des London Dry Gin’s: ein Beefeater, ein Tanqueray oder ein Gordon’s. Das sind die klassischen Gins, die man zurecht erwarten kann.

Als weitere Geschmacks-Varianten des Gins sollte ein Plymouth Dry Gin nicht fehlen. Neben ihm macht sich ein klassischer Genever aus der ursprünglichen Heimat des Gins, den Niederlanden, gut: Vielleicht der Sloanes Gin.

Diese Auswahl an Klassikern können Sie mit einigen „Exoten“ ergänzen, die in der Auswahl etwas süßer und fruchtiger sind: Hier empfehlen sich verhältnismäßig neue Gins wie der Feel! Munich Dry Gin oder der Monkey 47 aus dem Schwarzwald. Aber auch britische Gins wie der Hendrick’s sind ein gern gesehener Gast.

Schritt 6: Der heimliche Star des Abends

In den letzten Jahren sind nicht nur Gins immer komplexer geworden. Auch die Tonic Water haben erheblich zugelegt. Hier sollten Sie nicht nur auf den Klassiker von Schweppes setzen, sondern können mit individuelleren Wässerchen wie dem 1724 (empfiehlt sich zum Feel! Munich Dry Gin) aus den Anden punkten. Oder Sie servieren das Tonic Water von Fever Tree oder das von Thomas Henry: beides exzellente Alternativen.

Diese Tonic Water schließen auch die „Klassiker“ von Tanqueray oder Gordon’s neu auf und gewinnen ihnen frische Geschmacksrichtungen ab. Hier können Sie Kombinationen austüfteln und den Gästen zeigen, dass derselbe Gin mit zwei unterschiedlichen Tonics eine ganz andere Note entwickelt.

Experimentieren Sie, bevor Sie ihre Gäste einladen, mit einem unterschiedlichen Mix von Gin und Tonics und finden Sie bei der Party heraus, wie gut Sie den Geschmack ihrer Gäste einschätzen konnten.

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